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Auf-dem-Weg

Auf dem Jakobsweg

 

Solange und Rolf auf dem Jakobsweg

Wir gingen unseren Weg in mehreren Jahresetappen.
Der Start war in Genf im September 2006.
Ab Le Puy-en-Velay im französichen Zentralmassiv im Mai 2007 hieß unser Weg "Via Podiensis", führte uns 2008 über die Pyrenäen nach Spanien, erreichte 2010  letztendlich das Ziel, die Kathedrale in Santiago-de-Compostela und endete dann in Fisterra ganz im Westen Europas an der Atlantikküste.

      



Der griechische Philosoph Sokrates hat gesagt:

"Wer glaubt etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden".

Nicht stehen zu bleiben, sondern immer weiter zu gehen, war auch ein wichtiges Motto unseres langen Weges.


Das Video https://www.youtube.com/watch?v=WYVlJyHSt_c ist auf dem Camino Frances erstellt worden und offenbart in verschiedenen Interviews auf dem Weg von den Pyrenäen zum Atlantik die Motivationen der Pilger, diesen Weg zu gehen.


"Gottes Spuren" auf  der letzten Etappe unseres Jakobsweges von Santander am Camino del Norte bis nach Santiago de Compostela und weiter an die westliche Atlantikküste nach Fisterra (das "Ende der Welt"):

https://www.youtube.com/watch?v=ukwPjvxzcV8 

 


               
                      Sankt Jakob in der Kathedale von Le Puy-en-Velay



Der Niederländer Cees Nooteboom hat das nördliche Spanien über 30 Jahre bereist und er schreibt in seinem Buch "Der Umweg nach Santiago" ( http://www.amazon.de/Umweg-nach-Santiago-Cees-Nooteboom/dp/3518390538/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1210836004&sr=1-2 ) im Kapitel "Ankunft":

...Jetzt wird einem das Ausmaß des Unterfangens klar, plötzlich wird man auf ein Maß zurückgestutzt, das nur noch mit einem selbst zu tun hat, mit den eigenen Gedanken, mit denen man die Gedanken der anderen, der Pilger von einst, nachzuvollziehen versucht.

Weil die Schilder nicht überall stehen, weiß man oft nicht mehr, wo man ist, man hat nur noch den Takt der eigenen Füße. Jetzt ist man es selbst, der die Stunden zählt, der die Trägheit der Landschaft ringsum sieht, während man über eine staubige Ebene läuft, nichts vor sich als die Form eines Hauses in der Ferne, oder später, an einem anderen Tag, bei einem anderen Mal, einem Fluß folgt oder durch einen Wald geht, wo das Land wieder wilder wird oder sich zu wellen beginnt.

Die Bilder all jener Kirchen haben sich zu einem langen Band vermischt, das von Haarlem oder Paris oder Cluny aus dem Auf und Ab des Landes folgt, jetzt sind es andere Stimmen, die sprechen, Elstern und Eulen, andere Geräusche, die Schritte eines anderen, wildes Wasser an einer Brücke, unsichtbare abendliche Tiere, eine Stimme, die in einem Haus singt....

 

 Pilgern ist ein Entleeren der Seele von Überflüssigem  und Füllen mit Wichtigem, was mir fehlt.

 

Der Autor Gerhard Schweizer gibt einen Überblick über die "Pilgerorte der Weltreligionen" und die Motivationen der Pilger:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Schweizer+pilgerorte&x=11&y=19 .

 

 





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